
Jährlich erscheinender Umwelt- und Sicherheits-
bericht der Fedrigoni Group (9.Auflage, 2010)
Umweltschutz wird bei Fedrigoni ganz groß geschrieben
Italiens Feinpapierspezialist Fedrigoni ist einer der ersten Papier-
hersteller in Europa, der den Umweltschutz zu einem Instrument der
strategischen Unternehmensführung erhob. Investitionen in diesen
Bereich sind für das Fedrigoni-Management gleichbedeutend wie
auch in die Rationalisierung und in die Produktinnovation.
Mehr noch: viele Neuentwicklungen sind das Ergebnis der
ökologischen Bemühungen.
Alle Rohstoffe und Produktionsprozesse werden an der Umwelt- verträglichkeit gemessen. Fedrigoni verwendet hauptsächlich reinen E.C.F.-Zellstoff und ausgewählte Rohstoffe.
Seit 2006 ist Fedrigoni Cartiere FSC®-zertifiziert, seit Juni 2007 auch Fedrigoni Deutschland. Dadurch leistet Fedrigoni einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz und garantiert einen kontrollierten Umgang mit dem Rohstoff Holz.
Umweltpolitische Grundsätze der Fedrigoni Group
- Verwendung von natürlichen Ressourcen.
- Anstreben von Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.
- Umweltaspekte stehen im Vordergrund während des Designs, der
Kreation und der Durchführung neuer Aktivitäten, Prozesse, Systeme,
Services sowie bei der Herstellung neuer Produkte.
- Voraussetzung und Anforderung an Lieferanten ist die Umsetzung
einer verantwortungsvollen, festgelegten und nachweislichen
Umweltpolitik.
- Die Umweltleistungen von Prozessen und Produkten werden ständigen
Kontrollen unterzogen.
- Herstellung von Produkten die während ihres gesamten Lebenslaufes
umweltverträglich sind.
- Ständige Information, Schulung, Beteiligung und Sensibilisierung der
Mitarbeiter.
Umwelt-Engagement der Fedrigoni Group
- Rohmaterialkauf von zertifizierten Lieferanten, die nachhaltiges
Forstmanagement betreiben und nur Prozesse mit sehr niedrigen
Umweltauswirkungen tätigen, sowie TCF oder ECF-Zellulose herstellen.
- Unterstützung einer nachhaltigen Waldwirtschaft durch Verwendung
(sofern es die Produktanforderungen zulassen) von Zellulosefasern aus
Jahresplantagen wie Bambus, Hanf, Kenaf, Baumwolle, und Leinen sowie
hochqualitative „secondary pre-consumer“ oder „de-inked post-
consumer“ Fasern.
- Anwendung von PH-neutralen Prozessen unter säurefreien Konditionen,
die einer Reduzierung der Wasserverschmutzung beiwirken.
- Verwendung von biologisch abbaubaren Zusatzstoffen, vorwiegend aus
natürlichem Ursprung.
- Reduzierung oder Vermeidung der Verwendung von Rohstoffen deren
Herstellung zu starken Umweltschädigungen führt.
- Nutzung von unabhängig hergestellter Energie, inklusive Hydroelektrik.
- Respektierung von nationalen und europäischen Normen, sowie der
wichtigsten ecologischen Anforderungen in Bezug auf Schwermetalle
und Farbstoffinhalte,...
- Die Produktionsprozesse sowie die chemischen Inhaltsstoffe
entsprechen den Anforderungen der neuen Europäischen Verordnung
Nr. 1907 (R.E.A.C.H.) vom 18.12.2006 gemäß der Registrierung,
Bewertung, Autorisierung und Begrenzung von chemischen
Inhaltsstoffen.

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